Treptow-Köpenick wächst und verändert sich - in den Kiezen, in der Infrastruktur und im Alltag der Menschen. Als Ihre Kandidatin konzentriere ich mich auf Themen, die direkt spürbar sind: gute Gesundheitsversorgung, solide Bildung, sichere Arbeitsplätze, funktionierende Infrastruktur sowie die Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden.
In Treptow-Köpenick fehlt es spürbar an Haus- und Fachärzten. Lange Wartezeiten und weite Wege belasten besonders Familien, ältere Menschen und chronisch Kranke. Gute Medizin darf keine Frage des Wohnorts sein.
Mir ist wichtig, dass alle Menschen in unserem Bezirk eine gute, wohnortnahe medizinische Versorgung bekommen. Haus- und Fachärzte sollen sich wieder gern hier niederlassen können. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, attraktive Standorte und weniger bürokratische Hürden. Wenn neue Wohngebiete entstehen, müssen Arzt- und Therapiepraxen von Anfang an mitgeplant werden, damit Versorgung und Bevölkerungswachstum Schritt halten.
Auch unsere Kliniken müssen mit dem Wachstum des Bezirks Schritt halten. Ich setze mich dafür ein, dass Treptow-Köpenick in der Berliner Krankenhausplanung gut berücksichtigt wird und unsere beiden Krankenhäuser die Unterstützung für Modernisierung und Sanierung erhalten, die sie brauchen.
Gute Gesundheitsversorgung hängt insbesondere an den Menschen, die in Praxen, Rettungsdienst, Pflege und Kliniken arbeiten. Ihre Arbeitsbedingungen müssen besser werden – mit weniger Bürokratie, mehr Zeit für Patienten und einem verlässlichen, krisenfesten Notfallmanagement.
Bildung entscheidet darüber, welche Chancen Kinder im Leben haben. Mir ist wichtig, dass alle Kinder am Ende der Grundschule sicher lesen, schreiben und rechnen können – dieses Bildungsversprechen muss in Berlin wieder verlässlich gelten. Dazu gehören auch gute Kitas mit klarer Sprach- und Vorschulförderung, damit Kinder vorbereitet in die Schule starten, unabhängig davon, wie viel ihre Eltern verdienen.
Leistung soll sich erkennbar lohnen: durch klare Anforderungen, ehrliche Noten, gezielte Förderung und gute Unterstützung – für Kinder, die noch aufholen müssen, genauso wie für besonders Leistungsstarke. Der Mittlere Schulabschluss (MSA) und die Berufsbildungsreife (BBR) sollen wieder an Ansehen gewinnen, damit Ausbildungs- und Handwerksberufe die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen.
Ich setze mich für moderne, gut ausgestattete und sanierte Schulen und Kitas in unserem Bezirk ein. Neuer Wohnraum darf dort entstehen, wo auch genügend wohnortnahe Kita- und Schulplätze gesichert sind. Planung, Bau und Sanierung von Schulen und Kitas müssen unbürokratischer und deutlich schneller werden – damit unsere wachsenden Kieze Schritt halten können.
Treptow-Köpenick ist ein lebendiger Wirtschaftsstandort mit über 15.000 Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, Steuereinnahmen sichern und unseren Sozialstaat mittragen.
Besonders kleine und mittlere Unternehmen, Handwerk, Selbstständige und Freiberufler brauchen gute Rahmenbedingungen. Dazu gehören Planungssicherheit, unbürokratische Genehmigungsverfahren, eine verlässliche Infrastruktur und Entlastung durch Digitalisierung und weniger Bürokratie.
Für die Gewinnung von Fachkräften sind attraktive Wohn- und Lebensbedingungen, gute Schulen und eine solide berufliche Ausbildung im Bezirk entscheidend. Die Chancen des Wissenschafts- und Technologiestandorts Adlershof möchte ich besser mit den Betrieben vor Ort und unseren Schulen verknüpfen.
Eine starke Wirtschaft vor Ort schafft sichere, zukunftsfähige Arbeitsplätze – und ist die Basis für sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität in Treptow-Köpenick.
Treptow-Köpenick wächst und unsere Infrastruktur muss mithalten. Alltag und Mobilität brauchen gut gepflegte Geh- und Radwege, sichere Straßen, leistungsfähige Brücken und einen zuverlässigen ÖPNV im ganzen Bezirk.
Der Verkehr soll besser fließen und Wohngebiete gleichzeitig entlastet werden. Dazu müssen Projekte wie TVO, A100-Anbindung, Ost-und Westumfahrung der Bahnhofstraße zügig und planvoll vorankommen, ergänzt um gute Radwege und sichere Umsteigepunkte. Für die Alte Försterei braucht es ein Verkehrskonzept, das Staus an Spieltagen reduziert und Bus- und Bahnverbindungen stärkt.
Baustellen dürfen kein Dauerärgernis sein. Sie müssen gut koordiniert, klar kommuniziert und zügig abgeschlossen werden, damit Anwohnende und Gewerbe entlastet werden. Bürgerbeteiligung soll dabei früh, transparent und ernsthaft stattfinden – nicht nur auf dem Papier.
Berlin ist die Hauptstadt der Alleinerziehenden. Auch in Treptow-Köpenick stemmen viele Mütter und Väter den Alltag alleine, oft mit nur einem Einkommen, wenig Zeit und hoher Verantwortung. Mir ist wichtig, dass sie nicht übersehen werden, sondern gezielt Unterstützung bekommen, die ihren Alltag wirklich erleichtert.
Ich setze mich für verlässliche Kinderbetreuung mit flexiblen Zeiten ein, damit Arbeit, Schule und Kita auch bei Schicht- und Teilzeitmodellen zusammenpassen. Beratungs-und Hilfsangebote für Alleinerziehende sollen im Bezirk gut sichtbar, leicht erreichbar und möglichst an einem Ort gebündelt sein – von Kinderbetreuung über Finanzen bis Wohnen.
Arbeitgeber im Bezirk möchte ich bei familienfreundlichen Arbeitszeiten und planbaren Arbeitsmodellen unterstützen, damit Alleinerziehende Beruf und Familie langfristig sichern können. Gleichzeitig braucht es einen einfachen, digitalen Zugang zu Unterstützungsleistungen ohne unnötige Bürokratie sowie starke Netzwerke und Familienzentren, in denen Alleinerziehende Austausch, Entlastung und Rückhalt finden.